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Zwischen Porno und Realität

Ob es den Menschen gefällt oder nicht, Pornografie ist im Internet allgegenwärtig und hat einen starken Einfluss auf das Sexleben. Experten schätzen, das mittlerweile mehr als ein Drittel aller Websites pornografische Inhalte haben. Das zeigt sich daran, dass täglich zwei Millionen pornografische Suchanfragen gestellt werden. Fast die Hälfte aller User sehen sich Sexfilme an, Männer, aber zunehmend auch Frauen. Übrigens sind die Deutschen auch in dieser Disziplin Weltmeister mit einem Anteil von mehr als 12 Prozent an den weltweiten pornografischen Datenströmen.

Erwartungen, die durch Pornos geweckt werden

Sexfilme an sich sind nicht verwerflich, sie sind nicht besser oder schlechter als andere Filme auch. Das Problem besteht darin, dass sie Erwartungen wecken, die mit der Realität, dem echten Sexleben, nichts zu tun haben. Das liegt daran, dass Sexvideos, wie andere Filme auch, produziert werden, um Geld zu verdienen. Das haben sie mit den Hollywood Blockbustern gemeinsam. Diese Filme stellen auch Ereignisse dar, die nichts oder kaum etwas mit der Realität zu tun haben. In Pornos passiert dasselbe – sie zeigen den Zuschauern das, was sie sehen möchten. Problematisch ist hier nur, dass viele User die Wirklichkeit mit der Darstellung im Film verwechseln und letztere besser finden. Dabei bedenken sie nicht, dass Pornografie in erster Linie ein Geschäft ist.

Männer und Frauen werden in den Filmen stereotypisch dargestellt. Männer werden zum Beispiel nur auf ihren Penis reduziert. Ihre Aufgabe in den Sexfilmen besteht darin, möglichst gut gebaut zu sein, Ausdauer zu zeigen am Schluss viel zu spritzen. Frauen werden stereotypisch als willig und immer bereit dargestellt. Für gewöhnlich sind sie kurvig, haben immer Lust und kennen kaum Tabus.

Warum finden so viele Pornos erregend?

Weil es in den Sexfilmen teilweise interessanter zugeht als im normalen Sexleben. Leider ist es eine Tatsache, dass durch den Stress im Alltag das Liebesleben bei vielen Menschen auf der Strecke bleibt. Am Anfang brennt das Feuer noch heiß, nach ein paar Jahren wird es zur Routine oder schläft sogar ganz ein. In Pornos geht es dagegen wild und ungezügelt zu. Viele Männer und Frauen wünschen sich das für ihr eigenes Liebesleben.

Ein anderer Grund ist der, dass alle Menschen bestimmte Wünsche und Fantasien haben. Sie trauen sich jedoch nicht, darüber mit ihrem Partner zu sprechen oder ihrer Partnerin. Lieber schauen sie sich Pornos an, die ihre Fantasie zum Gegenstand bringen und befriedigen sich dabei selbst.

Die negative Seite pornografischer Filme

Sie zeichnen ein falsches Bild der Wirklichkeit und betonen Sex und Lust zu stark. Sex wird in der Regel immer als der gleiche Stereotyp dargestellt: Frauen gelten als willige Lustobjekte, die immer und allzeit bereit sind und alles machen, was von ihnen verlangt wird. Männer dagegen können immer und überall Sex haben und sind allesamt gut gebaut. Der Konsum von Pornos führt dann dazu, dass Männer und Frauen erwarten, dass sich das andere Geschlecht in der Realität auch so verhält wie in den Pornofilmen. Falls nicht, suchen viele nach Möglichkeiten, ihre Lust außerhalb der Beziehung zu befriedigen. Das tun Männer und Frauen übrigens gleichermaßen. Frauen sind lediglich geschickter beim Verwischen der Spuren und werden nicht so oft beim Fremdgehen erwischt.

Pornografie und ihre positiven Effekte

Pornos haben aber natürlich nicht nur schlechte Seiten. Sie zu schauen kann richtig Spaß machen, sie können anregend wirken und die Fantasie beflügeln. Besonders toll ist es natürlich – sofern man in einer Beziehung ist – sich mit dem Partner oder der Partnerin gemeinsam Pornos anzuschauen. Und zwar solche Streifen, die auch beiden gefallen. Das zwingt euch praktisch dazu, über eure Fantasien zu sprechen; der erste Schritt zu gemeinsamen Lösung des Problems. Was ist beispielsweise falsch daran, wenn er dir gesteht, dass er dich in Netzstrümpfen und High Heels super sexy findet oder dass du dir zB. wünschst, von ihm mal richtig mit der Zunge verwöhnt zu werden? Wenn alles klappt, spielt es beim gemeinsamen Porno gucken sowieso bald keine Rolle mehr, was da auf dem Bildschirm läuft, weil ihr beide sicherlich miteinander beschäftigt seid. Letztlich kann das sogar eure Beziehung stärken! Und für den besonderen Kick, bezieht doch das eine oder Sextoy mit in euer Lustspiel ein 😉